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Die Eisenbahn im Kriege
Walter von Molo und Józef Wittlin
pp. 117-127
Abstract
Nur vier Jahre trennen die Entstehung von zwei Werken, die in der zeitgenössischen, nicht nur literarischen Öffentlichkeit, einen überdurchschnittlichen Erfolg verzeichnen konnten und dennoch, was den Technik-Diskurs anbetrifft, kaum Beachtung gefunden haben. Gemeint sind Walter von Molos Friedrich List-Roman "Ein Deutscher ohne Deutschland"(1931) und der Weltkriegsroman "Das Salz der Erde"(1935) des polnischen Juden Józef Wittlin aus Galizien. Und dennoch sind es Welten, welche das (neo)-konservative Weltbild Walter von Molos und das der expressionistischen Tradition verpflichtete pazifistische Werk Józef Wittlins trennen. Die Kluft zeigt sich in einer bilderreichen Szenerie um so deutlicher, als die Autoren sowohl den Kernbereich des "langen" 19. bzw. den Auftakt des "kurzen" 20.Jahrhunderts thematisieren. Gemeint ist das System der Eisenbahnl.
Publication details
Published in:
Döring Jörg, Jäger Christian, Wegmann Thomas (1996) Verkehrsformen und Schreibverhältnisse: Medialer Wandel als Gegenstand und Bedingung von Literatur im 20. Jahrhundert. Wiesbaden, Verlag für Sozialwissenschaften.
Pages: 117-127
DOI: 10.1007/978-3-322-95656-9_8
Full citation:
Orlowski Hubert (1996) „Die Eisenbahn im Kriege: Walter von Molo und Józef Wittlin“, In: J. Döring, C. Jäger & T. Wegmann (Hrsg.), Verkehrsformen und Schreibverhältnisse, Wiesbaden, Verlag für Sozialwissenschaften, 117–127.